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Basilica di Santa Maria Infraportas

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Die Kirche Basilica di Santa Maria Infraportas, eines der ältesten religiösen Gebäude der Stadt Foligno, erhebt sich eines an der westlichen Seite der Piazza S. Domenico, gegenüber der gleichnamigen Kirche.

Die Basilika ist in offiziellen Dokumenten ab dem Jahr 1087 zu finden, als auch das angeschlossene Spital Santa Maria bestätigt wird. Das romanische Gebäude aus dem 11. Jahrhundert wurde auf einem zuvor heiligen Untergrund errichtet und ist heute in die Kapelle Cappella dell’Assunta (oder di S. Pietro) integriert, die auf das 7. bis 8. Jahrhundert zurückgeht.

Im Laufe seiner Geschichte trug das Gebäude verschiedene Namen. Dies ist ausgerechnet auf seine Grenzposition zurückzuführen: Außerhalb der Stadtmauern errichtet, wurde es als „extra porta“ oder „foris portam“ definiert und anschließend, ab dem 12. Jahrhundert in „infra portis“ umbenannt, da es mit der Erweiterung der Stadtmauern in das Stadtzentrum integriert wurde.

Die Außenfassade aus Ziegeln aus weißem und rosafarbenem Stein mit versetzten Reihen ist eine Nachbildung aus dem 19. Jahrhundert. Dasselbe gilt auch für das kleine Tor unmittelbar davor, das aus Säulen und Kapitellen aus dem 11. und 12. Jahrhundert besteht.

Rechts an der Hauptfassade befindet sich eine kleine Ädikula aus dem Jahr 1480 mit der Sinopia eines Freskos, auf dem die Hl. Anna, gekrönt von Engeln, dargestellt ist. Dieses Fresko wird Mezzastris zugeordnet. An derselben Seite befindet sich leicht versetzt der Glockenturm.

Der Innenraum ist in drei Schiffe unterteilt, wobei das Hauptschiff größer ist und über ein Tonnengewölbe verfügt, während die beiden Seitenschiffe kleiner sind und mit einem Kreuzrippengewölbe gestaltet sind.

Gleich links, direkt hinter dem Eingang, kann die berühmte Kapelle Cappella dell’Assunta bestaunt werden. Dabei handelt es sich um das älteste Herzstück der Kirche und mit großer Wahrscheinlichkeit um eine der ältesten Gedächtniskapellen der ganzen Stadt, in der sich zwei wichtige byzantinische Fresken befinden, die auf das 12. Jahrhundert zurückgehen. Darauf sind dargestellt: der Hl. Erzengel Michael und der Hl. Dismas, der heilige Schächer auf einer Seite, Cristo benedicente zwischen den Heiligen Petrus und Paulus auf der anderen. Eine von offiziellen Dokumenten nicht bestätige Legende besagt, dass die beiden Heiligen ausgerechnet in dieser Kapelle die heiligen Riten vollzogen haben.

Zu Beginn des 20. Jahrhunderts rundete eine Holzstatue der Madonna mit Kind die Dekoration ab. Sie ist heute nicht mehr zu sehen, da sie ohne das Kind, das im Jahr 1987 einem Raub zum Opfer fiel, in das Diözesanmuseum gebracht wurde.

Offizielle Dokumente bestätigen, dass das Gebäude seit 1631 als Pfarrkirche diente und zahlreiche Kunstwerke von lokalen und fremden Künstlern geschaffen wurden. So ist die Kirche Basilica di Santa Maria Infraportas mit Sicherheit eine der Sehenswürdigkeiten, die man sich in Foligno nicht entgehen lassen sollte.

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