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Montone

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Entdecken Montone

Entdecken Sie Montone mit uns 

Von der Spitze des Hügels, auf dem er sich befindet, verstärkt durch die Düfte der Bäume des Staatswaldes, der ihn umgibt, und eingehüllt vom Klang des Wassers des Baches Carpina, der das Tal durchquert, hisste der Ort zu Recht die orangefarbene Flagge als Symbol für qualitätvollen Tourismus, die ihm vom italienischen Touring Club verliehen wurde. Zudem gehört er seit 2003 zu den berühmten schönsten Dörfer Italiens. Der Ursprung des Ortsnamens geht auf die Rocca d’Aries zurück die wenige Kilometer vom Zentrum entfernt liegt und die die erste bauliche Etappe des Baus des Ortes durch die Familie Fortebracci darstellte: das Tier Widder, das Sternzeichen Widder und schließlich das Schaf sind auch das Symbol, das auf dem Wappen der Stadt abgebildet ist. Gleich wie der Name ist auch die Herkunft belegt: Das erste sichere Dokument stammt aus dem Jahr 1121. Dort wird die Anwesenheit eines Castrums, eines befestigten Dorfes mit Burg und angeschlossener Pfarrkirche, bezeugt. Im Jahre 1150 erhielt Montone den Titel einer Gemeinde, aber erst im 15. Jahrhundert erlebte es dank der Familie Fortebracci seine größte Erweiterung und seinen besonderen Wohlstand.

Andrea Braccio Fortebracci, bekannt als Braccio da Montone, war einer der größten Söldner Italiens. Gemeinsam mit ihm beteiligten sich die Bewohner der Stadt an dem ehrgeizigen Projekt zur Schaffung des einheitlichen Staates Mittelitaliens, dessen Hauptstadt Perugia sein sollte. Leider wurde dieser Traum nie wahr, denn die Bemühungen endeten tatsächlich mit dem Tod von Braccio im Jahr 1424 und mit dem Übergang des Dorfes in die Herrschaft des Kirchenstaates. Bis 1640 wurde Montone von den Vitelli aus Città di Castello beherrscht, die den Ort im Namen des Papstes verwalteten. Erst mit der Gründung des italienischen Staates im Jahre 1860 erhielt Montone seine Eigenständigkeit zurück.

Trotz der negativen politischen Ereignisse und Kriege, die das Tal aufgrund strategischen Lage erlebte, ist der Ort heute eine in ihren ursprünglichen Formen und einzigartigen Eigenschaften renovierte Stadt. Trotz ihrer geringen Größe, blieben der Ruhm des hier geborenen Anführers (Braccio da Montone) sowie die Verehrung des Heiligen Dorns aufrecht, der seit jeher innerhalb der Stadtmauern aufbewahrt wird. Außerdem machen die Unverfälschtheit der Produkte der Umgebung, die unsterbliche Kunst der einheimischen Handwerker, die heutigen Bemühungen zur Wiederherstellung der alten Kultur und die Lebendigkeit der zahlreichen Feste, die das Stadtzentrum während des Jahres beleben, Montone zu einem unverzichtbaren Urlaubsziel in Umbrien.

Sie können sich sicher sein, dass Sie dieses Stück Erde am Ende Ihres Urlaubs nur ungern verlassen werden!

Entdecken Sie, was Sie in Montone sehen koennen 

Umgeben vom Staatswald von Pietralunga, der von der Region Umbrien als S.I.C. (Sito di Interesse Comumitario) anerkannt wurde, mit einer unschätzbaren Fülle an Fauna und Flora, eingebettet in die beiden Oasen Varrea und Candeleto, bewahrt die Stadt Montone mittelalterliches Erscheinungsbild: Die Stadt ist von massiven Wehrmauern umgeben, die mit den hoch emporragenden Stadttürmen geschmückt sind. Beim Betreten der Altstadt erkennen Sie alle typischen Aspekte eines Bergdorfes, das auf einem Hügel liegt, um das fruchtbare umliegende Tal zu verteidigen: kurvenreiche Straßen, die sich mit Stufen abwechseln, um selbst unwegsame Stellen zu erreichen, kleine Plätze, die von Kirchen aus verschiedenen Epochen umgeben sind, und die Überreste der Rocca di Braccio bilden den Hintergrund für einen Besuch des wunderbaren Dorfes, das in seinen alten Formen kristallisiert zu sein scheint.

Nicht weit vom Hauptplatz entfernt, befindet sich der Komplex der ehemaligen Kirche und des Klosters S. Francesco, in dem sich heute das Städtische Museum und die Städtische Kunstgalerie befinden. Es beherbergt Kunstwerke aus dem fünfzehnten Jahrhundert von Künstlern in der Größenordnung von Bartolomeo Caporali und Antonio Bencivelli. Im gleichen Gebäudekomplex befindet sich auch der moderne und ungewöhnliche Teil, der Ostafrika gewidmet ist: das Ethnographische Museum „Il Tamburo Parlante“, ein außergewöhnliches Beispiel für Kunst, das zum Instrument der kulturellen Integration wurde. Im südlichen Teil des Dorfes liegt ein weiteres religiöses Gebäude: die Kirche S. Maria Assunta, auch bekannt als die Kirche S. Gregorio oder Collegiale, da ab dem siebzehnten Jahrhundert die Pfarrkirche S. Gregorio außerhalb der Mauern ersetzt wurde und der Bischofssitz entstand. Das Gebäude beherbergt am Ostermontag und am vorletzten Augustsonntag die berühmte Reliquie des Heiligen Dorns, die im benachbarten Kloster der Klarissen aufbewahrt wird. Wenn man den Weg weiter zu den Stadtmauern geht, findet man schließlich die Rocca di Montone o di Braccio, die nichts anderes ist als der Mastio, der einzige Teil des Herrenhauses der Fortebracci, der bei der 1478 von Papst Sixtus IV. angeordneten Zerstörung erhalten blieb. Das Gebäude, das als militärische Festung und Residenz geboren wurde, wurde durch das Kloster S. Caterina d’Alessandria ersetzt und beherbergt heute die Räumlichkeiten der Stadtbibliothek und des Historischen Archivs. Die ruhmreiche Vergangenheit der kleinen Stadt fügt sich dank der gekonnten Arbeit der lokalen Politiker harmonisch in die Moderne ein.

Wenn Ihnen das bisher Gelesene schon reicht, dann sollten Sie bedenken, dass es nur eine Art Vorspeise vor dem war, was dieser Ort tatsächlich zu bieten hat.

Heute Sitz des Gemeindemuseums, erhebt sich das einstige religiöse Gebäude innerhalb der Stadtmauern, an einem Ort mit dem Namen Castelvecchio, der früher die Herrschaftssitze der Olivi und der Fortebracci beherbergte.

Im Jahr 1300 errichtet, verfügt die Kirche über einfache Formen, die typisch für auf Spenden angewiesene Orden sind, sowie über ein einziges Schiff, ein Sparrendach und eine polygonale Apsis. Das wahre Schmuckstück des Gebäudes sind die wertvollen Fresken, die sich in der Kirche befinden. Um das 15. Jahrhundert errichtet, waren sie das Werk zahlreicher Künstler, die in der Stadt im Auftrag der herrschenden Familie der Fortebracci arbeiteten.

Von besonderer Bedeutung sind: die Fresken mit Szenen aus dem Leben des hl. Franziskus und des Jüngsten Gerichts, von Antonio Alberti zwischen 1423 und 1424 gemalt; und das Fresko, auf dem der hl. Antonius von Padua zwischen Johannes dem Täufer und dem Erzengel Gabriel dargestellt ist, gemalt von Bartolomeo Caporali im Jahr 1491

Den Quellen zufolge wurde der Kirche 1308 und anschließend im Rahmen der Erweiterungsarbeiten im Jahr 1500 das Kloster angeschlossen (in dem sich heute ebenfalls das Gemeindemuseum befindet).

Im 18. Jahrhundert erlitt die Kirche infolge eines Brandes und der Invasion von Napoleon zahlreiche Schäden, die im 19. Jahrhundert wieder repariert wurden, als die Kirche in den Besitz des Staates fiel und vom neuen Staat Italien verwaltet wurde.

Unweit von der Piazza Fortebracci, Mittelpunkt des bewohnten Zentrums von Montone, befindet sich das Gemeindemuseum, das im Inneren der ehemaligen religiösen Gebäude der Kirche und des Klosters S. Francesco untergebracht ist. Der Museumskomplex wurde 1995 eröffnet und besteht aus zwei Teilen: ein Teil befindet sich im religiösen Gebäude aus dem 14. Jahrhundert, der andere in den angrenzenden Klosterräumlichkeiten.

Im Inneren der Kirche wurden einige der originalen Einrichtungsgegenstände wiederhergestellt. Insbesondere zu erwähnen sind: das Eingangstor mit Einlegearbeiten von Antonio Bencivenni aus Mercatello aus dem Jahr 1519; der hölzerne Chor aus dem 15. Jahrhundert; und die wertvolle Theke der Richter, ein Meisterwerk des Klostervorstehers Stefano Cambi, der 1505 die Holzbank mit Einlegearbeiten in Form der “Grotesken” verzierte. Dabei handelt es sich um Ornamente, die sich in jener Zeit infolge der Entdeckung des Domus Aurea von Nero verbreiteten.

Die Räume des angeschlossenen Kloster beherbergen die Gemäldegalerie der Gemeinde sowie eine Ausstellung an Skulpturen und Umzugsgut von den Kirchen des gesamten Ortes, die infolge der Konfiszierung der Kirchengüter im italienischen Staat im Jahr 1860 eingesammelt wurden. Die bedeutendsten Kunstwerke sind: das Gonfanon mit der Barmherzigen Madonna aus dem Jahr 1482 von Bartolomeo Caporali; die Holzgruppe der Kreuzabnahme, vier Figuren, übriggeblieben von einem Werk, das sehr viel größer sein müsste, aus der Pfarrkirche San Gregorio und datiert auf 1260-70; die Unbefleckte Jungrau Maria von Cirelli aus dem Jahr 1551 und die Verkündigung, ein Werk der Künstler Cirelli und Papacello (Tommaso di Arcangelo) aus dem Jahr 1532.

Abgerundet wird die Sammlung durch eine reiche Serie an sakralen Werken aus Gold und hochwertigen Stoffen, insbesondere die sechs “Tischdecken aus Perugia”, hergestellt aus Leinen und Baumwolle mit den typischen Farben Weiß und Indigo, die auf einen Zeitraum zwischen dem 15. und dem 18. Jahrhundert datiert werden.

Einige Kunstwerke, die einst im Museum von Montone aufbewahrt wurden, gingen zwischen dem 18. und dem 19. Jahrhundert verloren. Dabei sind unter anderem besonders zu erwähnen: das Altartuch von Luca Signorelli aus dem Jahr 1515 für die Cappella de Rutanis, das sich heute in der National Gallery in London befindet, und die Kombination aus Madonna und Heiligen, erstellt von Berto di Giovanni im Jahr 1507 für den Hochaltar, heute aufgeteilt zwischen dem Haus von Raffael in Urbino und dem Buckingham Palace in London.

Im oberen Bereich des Ortes, nahe der Rocca di Fortebraccio, erhebt sich die Kirche Santa Maria Assunta. Seine heutige Form erhielt das Gebäude im Rahmen einer Erweiterung, die im Jahr 1600 auf dem ursprünglichen Grundriss einer kleineren Kirche erfolgte, die im Jahr 1317 entstand.

Das erste Gebäude war S. Maria Assunta geweiht und verfügte weder über eine Apsis noch über Seitenkapellen. Im Jahr 1600 wurden die Pfarrkirche S. Gregorio, die sich außerhalb der Stadtmauern befand, zugunsten der Bewohner durch die kleine Stadtpfarrkirche ersetzt, die so den Titel der Pfarrkirche und damit das Privileg, einen bischöflichen Lehrstuhl und das Kollegium der Domherren zu haben, erhielt. Ab diesem Zeitpunkt wurde sie als Chiesa di S. Gregorio oder Stiftskirche bezeichnet.

Das Gebäude besteht aus einem Hauptschiff mit halbrunder Apsis und Grundriss im Form eines lateinischen Kreuzes. In ihrem Inneren befinden sich wertvolle Fresken, Gemälde und Kunstwerke.

Zwischen der Kassettendecke aus Holz und dem Rahmen sind im oberen Bereich des gesamten Schiffs Szenen aus dem Leben der hl. Maria dargestellt – von ihrer Geburt bis zu ihrem Besuch bei Elisabeth. Sie werden der Akademie aus Florenz zugeordnet. Unter den Kapellen, die alle üppig verziert sind, ist mit Sicherheit die “Cappella delle Suore”, die sich links von der Apsis befindet, am wichtigsten. Ihr Name erinnert an ihre angrenzende Position an das Klarissenkloster, in dem der Heilige Dorn verwahrt wird. Den Überlieferungen zufolge gab Carlo, Sohn von Fortebraccio, die heilige Reliquie (ein Dorn der Krone von Christus) als Geschenk der Bevölkerung von Montone, nachdem er sie von den Venezianern erhalten hatte. Sie schuldeten im Anerkennung, da er ihnen beim Kampf gegen die Türken geholfen hatte. In derselben Kapelle präsentiert der vergoldete Holzaltar das Wappen der Familie Pazzaglia auf wunderbare Weise. Einer der Träger des Wappens, Padre Giovanni Pazzaglia des Philippinerordens, war Förderer und Geldgeber der Erweiterung der Kirche im Jahr 1700.

Im Inneren des ehemaligen Klosters San Francesco befindet sich das volkskundliche Museum der Stadt mit dem interessanten Namen „Il Tamburo Parlante“, das im engen Zusammenhang zu den Ausstellungen im nahegelegenen Gemeindemuseum steht.

Die Ausstellung, die sich über vier Räume erstreckt, beherbergt eine reiche Sammlung an Materialien aus vier Nationen Ostafrikas: Sudan, Äthiopien, Kenia und Tansania. Dabei handelt es sich um über 600 Exponate, die nicht nach ihrer geografischen Herkunft aufgegliedert sind, sondern nach dem ersten Rohstoff, der für ihre Herstellung genutzt wurde.

Die vom Regionalen Rat für Immigration ins Leben gerufene Initiative verfolgt das Ziel die Kontaktpunkte sowie die Ähnlichkeit zwischen verschiedenen Kulturen aufzuzeigen, um Vorurteile und Unterschiede auszuräumen und die Integration zu fördern.

Im Inneren des Museums wurden zu diesem zweck wichtige didaktische Einheiten für die Schüler der Pflichtschulen eingerichtet sowie ein Dokumentationsbereich, der als Treff-, Diskussions- und Versuchspunkt für alle ethnografischen Museen sowie für die Gemeinschaften, in denen sie sich befinden, dienen soll.

Etwa 6 km von der Stadt entfernt, in einer schwer erreichbaren Gegend, die von Wanderern gerne aufgesucht wird, befindet sich auf einer erhöhten und strategischen Position die Rocca D’aries. Der Ortsname hat verschiedene Erklärungen: Nach Ansicht der einen ist er mit dem persischen Namen Darius verbunden, nach Ansicht der anderen mit Darete, dem mythischen Charakterbegleiter von Aeneas, nach Ansicht anderer wäre es nichts anderes als der lateinische Name Widder oder Schaf, von dem sich der Name des Dorfes ableiten würde.

Sicher ist, dass die Struktur einen sehr weit zurückliegenden Ursprung hat, der vielleicht auf das sechste bis siebte Jahrhundert der lombardischen Zeit zurückgeht, und dass hier die erste Festung war, von der aus die Familie Fortebracci mit der Gründung des gesamten Dorfes und der Stadtfestung Montone oder Braccio begann.

Die beiden befestigten Komplexe mussten ähnlich, wenn nicht sogar identisch sein, aber ihr Schicksal war unterschiedlich. Während die Formen mit rechteckigem Grundriss, den mächtigen Wehrmauern, dem Rundturm an der Seite und den vielen Renovierungen der Rocca D’aries durch die Umwandlung in ein Wohnhaus noch perfekt erhalten sind, besteht von der Rocca in der Stadt heute nur noch der zentrale Bergfried. Quellen zufolge wurde das Gebäude 1478 in drei Tagen und drei Nächten von fünftausend Mann, genannt Terrazzani (oder Zerstörer), die von Papst Sixtus IV. geschickt wurden, völlig zerstört, denn der Papst hatte die ständigen Angriffe von Carlo Fortebracci auf dem Gebiet des Kirchenstaates satt.

1991 wurde die Rocca d’Aries zu regionalem Staatseigentum.

Gut 8 Kilometer vom bewohnten Zentrum von Montone entfernt, zwischen der üppigen Vegetation des Waldes Pietralunga im Tal Valle del Carpina, erhebt sich der kleine Ort Coloti; in den 60er-Jahren verlassen, wurde er im Zuge der Errichtung des astronomischen Observatoriums heute wieder zum Leben erweckt.

Ab 1995 hat die Region Umbrien auf der Grundlage eines von der EWG finanzierten Projekts den Ort aufgrund der gesunden Luft und der fehlenden Lichtverschmutzung im Tal als idealen Standpunkt zur astronomischen Beobachtung ausgewählt.

Das im Jahr 2000 abgeschlossene Projekt ermöglichte die Errichtung eines der fortschrittlichsten Komplexe in ganz Italien, der sogar über ein automatisches Betriebssystem verfügt (erfordert während der Nacht nicht die Anwesenheit einer Person).

Das Observatorium Coloti ist heute ein gegliedertes Gebäude, das aus gut 12 Räumen besteht, von denen 8 auch Besuchern zugänglich sind. Hinzu kommt die ehemalige Kirche des Ortes, die dem hl. Lorenz gewidmet ist und heute als Versammlungssaal genutzt wird, sowie die moderne Aula mit dem Namen „Sirio“, die der Unterhaltung und Verpflegung der Besucher gewidmet ist. All das wird von der monumentalen Kuppel mit einem Durchmesser von sieben Metern überragt, die das wertvolle astronomische Teleskop beherbergt.

Im Herzen der Stadt Montone beherbergen die restaurierten Räume des ehemaligen Benediktinerklosters Santa Caterina D’Alessandrioa heute die Gemeindebibliothek und das historische Archiv.

Es scheint, dass infolge der Strafexpedition von Papst Sixtus IV. gegenüber Karl, Sohn von Braccio, die Stadtfestung von Montone zerstört (heute ist nur noch der Hauptturm erhalten) und in den darauffolgenden Jahrhunderten durch das Benediktinerkloster S. Caterina ersetzt wurde, um die Macht und die Position der Kirche gegenüber der Familie Fortebracci zum Ausdruck zu bringen. Diese Räume, die in der Moderne in das Eigentum der Gemeinde übergingen, werden heute zum Verwahren und Aufwerten der örtlichen Kultur genutzt.

Die im Jahr 1999 eröffnete Bibliothek ist in zwei Räume unterteilt: einer zur Einsichtnahme und einer zum Lesen. Außerdem verfügt die Bibliothek über moderne Multimedia-Geräte.

Das historische Gemeindearchiv ist eines der wichtigsten Archive Umbrien betreffend das dokumentarische Erbe. Dort werden tatsächlich die „Acta Consilii“, alte Pergamente, die den Bereichen Recht und Notarangelegenheiten angehören, sowie die zwei päpstlichen Siegel, versehen mit dem Wappen von Papst Martin V., mit denen Braccio Fortebracci exkommuniziert wurde.

Was Sie machen sollen in Montone  

Nachdem Sie die Schönheiten der Altstadt erkundet sowie Museen, Kunstgalerien und Archive besucht haben, müssen Sie sich nun noch der atemberaubenden Landschaft des darunter liegenden Tals zuwenden. Nur sechs Kilometer vom Stadtzentrum entfernt, auf einem wilden Pfad, der alle begeisterten Wanderer überzeugen wird, haben Sie die Möglichkeit, die Pfarrkirche S. Gregorio (aus dem 11. Jahrhundert) zu erreichen und die imposanten Mauern der Rocca di Aries zu bewundern, einem militärischen Außenposten, der der Familie Fortebracci einer Überlieferung zufolge als die erste Siedlung für den Bau des Borgo di Montone diente.

Ausflüge zu Fuß, mit dem Fahrrad oder zu Pferd ermöglichen Ihnen, die unberührte Natur der Eichen- und Flaumeichenwälder zu genießen, zudem können Sie sich dem Angeln in den Gewässern der Bäche Carpina und Lana widmen, und wenn all dies noch nicht genug ist, hat dieses Juwel Umbriens noch einiges mehr zu bieten, um Sie zu begeistern. Nur acht Kilometer von Montone entfernt, beheimatet das kleine und fast vergessene Dorf Coloti das Astronomische Observatorium, eines der modernsten Italiens. Ausgestattet mit zwölf Räumen, von denen acht den Nutzern zur Verfügung stehen, werden Sie von der monumentalen Kuppel mit einem Durchmesser von sieben Metern überragt, in der sich das wertvolle Teleskop befindet. Es scheint, als würde letzteres uns sagen wollen, dass wir sogar die Möglichkeit haben, den Himmel zu erkunden, wenn uns die irdischen Schönheiten nicht ausreichen.

Die kleine Größe, die versteckte Lage inmitten der Vegetation und das altertümliche Aussehen sollten Sie nicht täuschen, denn zwischen Mai und Juni wird Montone zum Mittelpunkt wichtiger Veranstaltungen, die Touristen aus ganz Italien anziehen.

Alle zwei Jahre werden im Rahmen der Rassegna dei Mastri Fabbri Forgiatori (Versammlung der Meisterschmiede) die Besonderheiten der handwerklichen Arbeit vorgeführt, die für den Ort besonders wertvoll ist: Arbeiten aus Schmiedeeisen und Schmiedekunst von einzigartiger Kostbarkeit. Die folgenden Ausstellungen widmen sich hingegen der Kunst in all ihren Formen: Rassegna Bandistica, die den besten umbrischen und italienischen Bands gewidmet ist (Juni-September), Tra Cielo e Terra, die Musik-, Tanz- und Schauspielershows gewidmet ist (Juni-Juli), bis hin zum Filmfestival Montone Umbria, das dem Kino gewidmet ist.

Gläubige sollten sich das Fest der Schenkung des Dorns (am Ostermontag und in der Woche nach dem 15. August) nicht entgehen lassen, bei dem die Straßen der Altstadt mit mittelalterlichen Tänzen und Musik, einem echten Bankett in der Rocca di Braccio und der unglaublichen mittelalterlichen Prozession mit Damen, Rittern und Soldaten, die das ganze Ereignis abschließt, wieder zum Leben erwachen.

Doch neben all der Kunst, dem Handwerk und dem Glauben, darf auch die Gastronomie nicht zu kurz kommen: Bei der Festa del Bosco im Oktober können Sie die Früchte des umbrischen Landes genießen – von Trüffeln bis hin zu regionalen Lebensmitteln, die auf den Ständen der Ausstellungen und Märkte der Stadt angeboten werden.

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