{"id":3066,"date":"2019-03-01T11:08:28","date_gmt":"2019-03-01T10:08:28","guid":{"rendered":"https:\/\/www.exploring-umbria.com\/chiesa-e-auditorium-di-san-domenico\/"},"modified":"2020-03-03T18:45:42","modified_gmt":"2020-03-03T17:45:42","slug":"auditorium-di-san-domenico","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/www.exploring-umbria.com\/de\/entdecke-foligno\/sehenswuerdigkeiten-in-foligno\/auditorium-di-san-domenico\/","title":{"rendered":"Auditorium di San Domenico"},"content":{"rendered":"
Auf der gleichnamigen Piazza am Ende der heutigen Via Gramsci, ein alter Stadtteil, in dem M\u00e4rkte stattfanden, erhebt sich die ehemalige Kirche mit angeschlossenem Kloster zum Hl. Domenico<\/strong>.<\/p>\n Das Geb\u00e4ude wurde aufgrund einer Inschrift eines Epigraphen an der Fassade der Kirche auf das Jahr 1285 datiert, aber aufgrund des schlechten Erhaltungszustandes ist heute das Datum nicht mehr klar zu erkennen. Historische Quellen scheinen jedoch die Hypothese, dass die Kirche ein Jahrhundert sp\u00e4ter, also am Ende des 14. Jahrhunderts, errichtet wurde zu best\u00e4tigen.<\/p>\n Der Haupteingang besteht aus einem imposanten, spitzbogigen Tor, das in das Innere des Schiffes mit Holzdach aus Dachbindern f\u00fchrt, das typisch f\u00fcr Bettlerorden ist.<\/p>\n Die Vortrefflichkeit des Geb\u00e4udes wird durch den Reichtum an malerischen Dekorationen im Inneren<\/strong> dargestellt: Mehr als 50 Figuren, davon einige schwer oder unm\u00f6glich zu erkennen, lassen die Seitenw\u00e4nde des gesamten Raumes lebendig erscheinen und sind eines der deutlichesten Zeugnisse f\u00fcr die Malerei des 14. und 15. Jahrhunderts in Mittelitalien.<\/p>\n Zu den sch\u00f6nsten Darstellungen geh\u00f6ren \u201cMartirio di S. Sebstiano<\/em>\u201d (Martyrium des Hl. Sebastian) und \u201cSposalizio mistico di S. Caterina<\/em>\u201d (Mysthische Hochzeit der Hl. Katharina). Betreffend die stilistischen Eigenschaften glaubtenForscher im Freskenzyklus die unz\u00e4hligen H\u00e4nde lokaler K\u00fcnstler wie l\u2019Alunno<\/strong><\/a>, Bartolomeo di Tommaso<\/strong><\/a> und Giovanni di Corraduccio<\/strong><\/a> erkennen zu k\u00f6nnen.<\/p>\n In der Moderne, ab dem Ende des 20. Jahrhunderts, hat der architektonische Komplex seine religi\u00f6se Funktion verloren und ging in den Besitz der Gemeinde Foligno<\/a> \u00fcber, die das ehemalige Kloster in ein Auditorium umwandelte. Angeleitet wurde die funktionelle und teilweise aus strukturelle Verwandlung vom umbrischen Architekten Franco Antonelli<\/em>, der das Werk nicht zu Ende bringen konnte. Es wurde jeodch nach seinem Entwurf vom Studio Antonelli e Associati<\/em> fertiggestellt.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":" Auf der gleichnamigen Piazza am Ende der heutigen Via Gramsci, ein alter Stadtteil, in dem M\u00e4rkte stattfanden, erhebt sich die ehemalige Kirche mit angeschlossenem Kloster zum Hl. Domenico. Das Geb\u00e4ude wurde aufgrund einer Inschrift eines Epigraphen an der Fassade der Kirche auf das Jahr 1285 datiert, aber aufgrund des schlechten Erhaltungszustandes ist heute das Datum […]<\/p>\n","protected":false},"author":3,"featured_media":0,"parent":3087,"menu_order":5,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","template":"","meta":{"om_disable_all_campaigns":false,"_monsterinsights_skip_tracking":false,"_monsterinsights_sitenote_active":false,"_monsterinsights_sitenote_note":"","_monsterinsights_sitenote_category":0},"acf":[],"yoast_head":"\n