{"id":2836,"date":"2019-03-08T15:54:54","date_gmt":"2019-03-08T14:54:54","guid":{"rendered":"https:\/\/www.exploring-umbria.com\/la-storia-di-assisi\/"},"modified":"2020-01-07T20:01:29","modified_gmt":"2020-01-07T19:01:29","slug":"geschichte-von-assisi","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/www.exploring-umbria.com\/de\/entdecke-assisi\/geschichte-von-assisi\/","title":{"rendered":"Geschichte von Assisi"},"content":{"rendered":"<p>ETRUSKISCH-UMBRISCHE EPOCHE<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Die Legende verbindet die Urspr\u00fcnge Assisis mit <em>Dardanos<\/em>, einer mythologischen Figur, dessen Geschlecht auch die Stadt Troja gr\u00fcndete. Er hat der Legende nach die Stadt acht Jahrhunderte vor Rom aufgebaut, und um <em>Athene<\/em>, der G\u00f6ttin des Krieges und des Wissens, zu danken, errichtete er einen Tempel in ihrem Namen. Derselbe Tempel erhebt sich noch heute auf dem Hauptplatz und obwohl sich dort nun die Kirche <strong>S. Maria sopra Minerva<\/strong> befindet, ist er das wichtigste Symbol aus dem klassischen Zeitalter der ganzen Stadt.<\/p>\n<p>Die <em>Asisinates<\/em> waren mit gro\u00dfer Wahrscheinlichkeit die ersten direkten Vorg\u00e4nger der heutigen Bewohner Assisis. Sie geh\u00f6ren zu jenen V\u00f6lkern, die <em>Plinius der \u00c4ltere<\/em> in seinem Werk <em>Naturalis Historica<\/em>, das er in der H\u00e4lfte des 1. Jahrhunderts n. Chr. verfasste, zur Bev\u00f6lkerung Umbriens z\u00e4hlte. Der R\u00f6mische Historiker und Schriftsteller erkl\u00e4rt tats\u00e4chlich, dass die Einwohner umbriens eines der \u00e4ltesten V\u00f6lker Italiens waren. Assisi geh\u00f6rte also dem Umbrien an, das bis zum 3. Jahrhundert v. Chr, als sie beide der Herrschaft Roms unterstellt wurden. in st\u00e4ndigem Kontakt und Konflikt mit dem etruskischen Perugia stand. Der Einfluss der r\u00f6mischen <em>Res Publica<\/em> sorgte daf\u00fcr, dass die Streitigkeiten zwischen den Beiden aneinander angrenzenden und aufgrund ihrer Gestalt fast als Zwillinge zu bezeichnenden St\u00e4dten einige Zeit beigelegt werden konnten. Aber die Auseinandersetzungen zwischen Perugia und Assisi h\u00f6rten niemals wirklich auf und kennzeichneten die gesamte Geschichte dieser REgion, Die R\u00f6mer schufen mit ihrer Weisheit nicht eine direkte Herrschaft, sondern f\u00fchrten die <em>Marones<\/em>, aus Umbrien stammende Amtspersonen, ein, die die Stadt in ihrem Namen verwalteten. Assisi blieb bis in die ersten Jahre des 1. Jahrhunderts v. Chr eine <em>citt\u00e0 foederata<\/em>.<\/p>\n<p>Den Spuren des vorr\u00f6mischen Assisi zu folgen kann ein gleicherma\u00dfen kompliziertes wie aufregendes Abenteuer sein. Die Reste der umbrischen und etruskischen V\u00f6lker wurden nach zwei Jahrtausenden immer weniger, aber dennoch gibt es eine Strecke, der man folgen kann. Sie beginnt bei der arch\u00e4ologischen Sammlung im <strong>Forum Romanum<\/strong>, im Inneren der Piazza Principale. Dort sind unter anderem Inschriften dieses Zeitalters aufbewahrt. Weiter f\u00fchrt das Abenteuer in das Di\u00f6zesanmuseum in der Kathedrale <strong>Cattedrale di S. Rufino<\/strong>, wo es wundersch\u00f6ne, architektonische Skulpturen zu entdecken gilt, die als Antefixe bezeichnet werden und noch heute in die Fundamente des Pfarrhauses integriert sind.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>r\u00f6misches zeitalter<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Im r\u00f6mischen Assis verbreitete sich schnell das Christentum und auch die ersten M\u00e4rtyrer wie etwa Rufino (Rufinus). Er war der erste Bischof der Stadt und kam im 3. Jahrhundert aus einer Region der T\u00fcrkei nach Assisi, um das Evangelium zu predigen. Dabei wurde er nat\u00fcrlich von den Beh\u00f6rden behindert. Nachdem ihn der Prokonsul Aspasio entdeckt hatte, verurteilte er ihn zu schwerer Folter, um ihn anschlie\u00dfend mit einem Felsblock um den Hals gebunden\u00a0 unweit vom Ort Costano in den Fluss Chiascio zu werfen. Heute ist der Heilige Rufinus der Patron vno Assisi und von der Kathedrale, in der sich sein Grabmal, eines der sch\u00f6nsten und \u00e4ltesten Grabm\u00e4ler der Stadt, befindet.<\/p>\n<p>W\u00e4hrend der ersten Kaiserzeit musste Assisi bereits f\u00fcr seine wohltuende Luft in Zusammenhang mit der Heiligkeit und der Heilsamkeit des Ortes bekant sein. In der Stadt lie\u00dfen sich n\u00e4mlich gro\u00dfe Gruppen an Adeligen aus der Hauptstadt nieder, die jedoch die meiste Zeit in Rom verbrachten und hier lediglich H\u00e4user zur Herrschaft \u00fcber ihr Besitztum errichten lie\u00dfen. So entstand ein wahrer Urlaubsort. Ein besonderes Ph\u00e4nomen dieser Zeit war tats\u00e4chlich der Zustrom von Freigelassenen in die Stadt, die den Besitz in der STadt f\u00fcr ihre Herren verwalteten. Ein Beispiel daf\u00fcr ist <em>Publio Decimio Eros Merula<\/em>, der Chirurg, Augenarzt und Wohlt\u00e4ter der Stadt war. Er \u00fcbergab der Stadt Zuwendungen, um die Stra\u00dfen pflastern und Statuen f\u00fcr den Herkules-Tempel anfertigen zu lassen. Darauf weist eine noch heute vorhandene Inschrift in der <strong>arch\u00e4ologischen Sammlung im Forum Romanum<\/strong> hin.<\/p>\n<p>Im Gegensatz zu fr\u00fcheren V\u00f6lkern hat die r\u00f6mische Bev\u00f6lkerung sehr tiefe Spuren in Assisi hinterlassen. Der unterirdische Bereich unter der Piazza Principale, der Piazza del Comune und dem Forum Romanum ist in einem optimalen Zustand und kann besichtigt werden. Hier befand sich jedoch nicht die Siedlung. Sie lag viel weiter oben am Berg. Der unterirdische Bereich diente vielmehr als Pilgerort, der dem Kult des Wassers gewidmet war, das mit gro\u00dfer Wahrscheinlichkei taus einer Quelle direkt hinter dem Tempel entsprang. Von der Piazza nach oben gehend entdecken Sie tats\u00e4chlich alte Reste der r\u00f6mischen Architektur wie etwa die Au\u00dfenmauer einer Zisterne, Reste eines Aqu\u00e4dukts, ein Theater \u2013 heute in Privatbesitz \u2013 und ein Ampihitheater. Das Amphitheater bei einem Spaziergang durch die Stadt zu finden, ist schwierig. Wenn Sie die Anordnung der Geb\u00e4ude im Bereich um die Piazza Matteotti jedoch auf einer Landkarte sehen, werden Sie sofort die Position erkennen: Die H\u00e4user erheben sich heute auf den Fundamenten des Amphitheaters und sind in der typisch elliptischen Form der r\u00f6mischen Architektur angeordnet.<\/p>\n<p>Aber der ber\u00fchmteste kulturelle Hauptdarsteller des R\u00f6mischen Zeitalters ist zweifelsohne <em>Properz<\/em>, einer der bedeutendsten Dichter der Klassik. Mit gro\u00dfer Wahrscheinlichkeit im l\u00e4ndlichen Gebiet um Assisi, in der Ortschaft Collemancio, geboren, wurden seine Elegien insbesondere w\u00e4hrend des neoklassischen Zeitalters zu einem lyrischen Beispiel, das von Autoren wie <em>Ariosto<\/em>, <em>Tasso<\/em> und <em>Goethe<\/em> analysiert und wieder aufgenommen wurde. Wenn Sie noch mehr entdecken m\u00f6chten, dann sollten Sie sich keinesfalls den <strong>Domus Sesto Properzio<\/strong>, der sich unter der Krypta der Kirche <strong>S. Maria Maggiore<\/strong> befindet, entgehen lassen. Dort k\u00f6nnen Sie wunderbare und uralte Fresken und Inschriften bewundern, dank denen Forscher diese R\u00e4ume als das vom Dichter in seiner Jugend, bevor er nach Rom \u00fcbersiedelte, bewohnte Haus identifizieren konnten.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>MITTELALTER<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Nach dem Fall des Reiches fallen die Betretenheit und das Mysterium, durch die das Hochmittelalter gekennzeichnet war, auch \u00fcber Assisi herein. Im 5., 6. und 7. Jahrhundert werden die Beweise f\u00fcr den Durchzug germanischer V\u00f6lker aufgrund der eingeschr\u00e4nkten Verwendung von Schrift und der nicht besonders haltbaren Bauweise immer weniger.<\/p>\n<p>Wir wissen jedoch, dass mit dem Ende der r\u00f6mischen Herschaft, die \u00fcblicherweise mit dem Jahr 476 n. Chr. datiert wird, in Assisi eine turbulente und dunkle Zeit beginnt, die trotz einiger Pausen die Stadt bis zum Aufkommen der Vereinigung Italiens zerm\u00fcrbt. Die Belagerungen und Eroberungen wechseln von Anfang an seit dem anf\u00e4nglichen Streit zwischen den germanischen und den byzantinischen V\u00f6lkern pausenlos ab.<\/p>\n<p>Nach der gotischen Garnison von <em>Theoderich dem Gro\u00dfen<\/em>, die anschlie\u00dfend unter den Einfluss des byzantinischen Generals <em>Belisar <\/em>gelangt, wird Assisi 545 von den Ostrogoten von <em>Totila<\/em> gest\u00fcrmt, um im Jahr 552 mit <em>Narses<\/em> wieder an die Byzantiner \u00fcberzugehen. Am Ende des 6. Jahrhunderts beginnt dank der Longobarden mit <em>Alboin<\/em> und durch den Anschluss der Stadt an das Herzogtum Spoleto ein Zeitabschnitt der als Pause angesehen werden kann. Das Longobardenreich f\u00e4llt zwei Jahrhunderte sp\u00e4ter noch unter die Schl\u00e4ge des imposanten Heers <em>Karls des Gro\u00dfen<\/em>. Der Durchzug der Franken und des neuen Karolingerreichs, der in der Stadt keine Spuren hinterlassen zu haben scheint, zeigte sich deutlicher in den Schrecken au\u00dferhalb der Stadt, wo der Zeitraum kontinuierlicher Krieger die Regierenden dazu zwang die Verteidigung der Stadt mit Kastellierungen aufrecht zu erhalten. Viele der Burgen im Tal und die wundersch\u00f6nen D\u00f6rfer, die sich rund um diese Burgen gebildet haben, gehen tats\u00e4chlich auf diesen Zeitabschnitt zur\u00fcck. Die Burgen Torchiagina, Tordandrea, Castelnuovo, Sterpeto und Petrignano sind nur einige der Siedlungen, die sich w\u00e4hrend dieser Zeit entwickelt haben und die allen voran die Stadt verteitigten.<\/p>\n<p>Das Burgensystem hielt bis 1174 stand, als die Truppen des deutschen Kaisers <strong>Friedrich Barbarossa,<\/strong> nachdem sie einen Gro\u00dfteil Norditaliens eingenommen hatten, in Assisi einfielen. Er, der aus einer Familie stammte, die sich mit der Errichtung von Burgen besch\u00e4ftigte (sein Enkel, Friedrich II, lie\u00df das Castel del Monte errichten), ordnete den Bau der <strong>Rocca Maggiore<\/strong> auf den \u00dcberresten aus dem R\u00f6mischen Zeitalter f\u00fcr einen Kurzaufenthalt an.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>DIE KOMUNEN<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Aber der Widerstand der Rocca war nichts gegen die Kr\u00e4fte, die sich zu der Zeit in Italien entwickelten. Auf der einen Seite stand Papst Innozenz III. mit seiner Expansionspolitik in Mittelitalien, au fder anderen Seite die Lebendigkeit der Gemeindeinstitutionen, die sich im gesamten Land entwickelten. Im Jahr 1198 wurde die Kaiserliche Macht durch einen Volksaufstand abgesetzt und damit in Assisi eine Gemeindeverwaltung aus Konsuln und dem Capitano del Popolo (Volksanf\u00fchrer) eingerichtet, selbstverst\u00e4ndlich nicht ohne, dass die kirrchlichen Institutionen dabei ihre Finger im Spiel hatten. Zusammengefasst l\u00e4sst sich sagen, dass hier der unendlich lange Kampf zwischen den Fraktionen der <em>Guelfen<\/em>, unterst\u00fctzt vom Papst, und der <em>Ghibellinen<\/em>, Unterst\u00fctzer des Kaiserreiches, in der Stadt begann. Mit derselben Dynamik, mit der sich die beiden Fraktionen h\u00e4ufig gegen\u00fcberstanden, taten dies auch die beiden St\u00e4dte Perugia und Assisi: einmal wurde die eine Stadt von den Guelfen und die andere von den Ghibellinen beherrscht, ein anderes Mal war es wieder anders herum.<\/p>\n<p>In der Zwischenzeit wurde zwischen 1181 und 1182 in einem kleinen Haus im Stadtzentrum, wo sich heute <strong>die Chiesa Nuova<\/strong> befindet, <em>Giovanni di Pietro di Bernardone<\/em> geboren. Er war der wichtigste Mann in Assisi und einer der ber\u00fchmtesten M\u00e4nner der westlichen Welt. Wenn Ihnen der Name nicht bekannt vorkommt, dann liegt dies am Namen der Person selbst, der sich zu einem sp\u00e4teren Zeitpunkt in <strong>Franziskus von Assisi<\/strong> \u00e4nderte.<\/p>\n<p>In diesem Zusammenhang w\u00e4re es unm\u00f6glich vom Leben und von den T\u00e4tigkeiten des Mannes zu berichten, der die katholische Kirche durch die Wiederentdeckung von Werten wie Frieden, Armut und Br\u00fcderlichkeit revolutionierte und mit gro\u00dfer Wahrscheinlichkeit vor einer unendlichen Krise bewahrte. Es gibt keine bessere Art Franziskus kennenzulernen, als seine Stadt zu erkunden. Jede Kirche, die Sie besuchen, jede Stra\u00dfe, durch die Sie gehen, jedes Kunstwerk, das Sie bestaunen: \u00dcberall werden Sie einen kleinen Teil mehr von der Erz\u00e4hlung dieser au\u00dfergew\u00f6hnlichen Pers\u00f6nlichkeit finden. In den Legenden und \u00dcberlieferungen seiner Heiligengeschichte entdecken Sie die Heiligkeit und die Bedeutung der Werte, durch die er sich auszeichnete in den Festlichkeiten und historischen Zeugnissen finden Sie die Sch\u00f6nheit und die Einfachheit eines so gew\u00f6hnlichen Mannes, der uns allen \u00e4hnlich ist.<\/p>\n<p>Nach seinem Tod im Jahr 1226 und mit seiner Heiligsprechung, die zwei Jahre sp\u00e4ter erfolgte, erlebte die Stadt der Engel ihre k\u00fcnstlerische und kulturelle Bl\u00fctezeit. Auf einmal f\u00fcllten sich die Stra\u00dfen mit Pilgern aller L\u00e4nder und sozialen Schichten, von arm und auss\u00e4tzig \u00fcber den Prinzen bis hin zum Kardinal. Maler, Bildhauer, Baumeister und K\u00fcnstler jeder Art kommen aus aller Welt und lassen eine Schmiede verschiedener Kulturen und Kunststile entstehen. Die orte, die wir heute mit offenem Mund bestaunen, w\u00e4ren nicht so wunderbar geworden, wenn ein Mann, unmittelbar nach dem Tod von Franziskus, sich nicht eingesetzt h\u00e4tte, um sie mit derartiger Prakt zu errichten. <strong>Frate Elia<\/strong>, Leiter des Franziskanerordens, den der Heilige gegr\u00fcndet hatte, k\u00e4mpfte f\u00fcr die Errichtung von zwei Kirchen, die Franziskus gewidmet sind: die <strong>Basilica Inferiore<\/strong> und die <strong>Basilica Superiore<\/strong>, die seiner Heiligkeit w\u00fcrdig sind. Die Gebote der Bescheidenheit, Armut und Enthaltsamkeit, die Franziskus gepredigt hatte und die sein Orden einhielt, riefen eine lange Debatte \u00fcber die Art und Weise, auf die die in seinem Namen errichteten Geb\u00e4ude gebaut und eingerichtet werden sollten. Wenn sich damals Elia nicht eingesetzt h\u00e4tte, dann w\u00fcrden sich kleine und anonyme Geb\u00e4ude ohne Dekoration und ohne wertvolle Gegenst\u00e4nde im Inneren, wie es die <strong>Regel<\/strong> besagt, an der Stelle der Basiliche di S. Francesco, der <strong>Basilica di S. Chiara, <\/strong>der <strong>Basilica di S. Maria degli Angeli <\/strong>und vieler anderer wunderbarer und meisterhafter Gedenkst\u00e4tten f\u00fcr Franziskus stehen. Die Dinge nahmen jedoch ihren eigenen Lauf. Sie k\u00f6nnen sich einen Spa\u00df machen, indem sie durch die Stadt spazieren und sich die Geb\u00e4ude auf die franziskanische Art und Weise vorstellen. Dabei k\u00f6nnen Sie sich fragen, ob sich die Geschichte der Stadt, Italiens und der gesamten Kirche genauso entwickelt h\u00e4tte.<\/p>\n<p>Nur das Leben von Franziskus konnte der Stadt einige Jahre voller Frieden und Heiterkeit verleihen. Aber sehr schnell begannen die Feindseligkeiten, der Groll und die Gewalt zwischen den Fraktionen der Stadt wieder, was zu einer nur schwer vorstellbaren <em>Eskalation<\/em> f\u00fchrte. Im Jahr 1319 wurde die Stadt aufgrund der Vorst\u00f6\u00dfe der <em>Ghibellinen<\/em> von <em>Muzio<\/em> <em>Brancaleoni<\/em> sogar von Papst Johannes XXII. h\u00f6chst pers\u00f6nlich exkomuniziert und ihren Einwohner war es f\u00fcr mehr als 30 Jahre verboten die Sakramente zu empfangen und religi\u00f6s begraben zu werden. Sp\u00e4ter wurde die Stadt wieder dem Schutz des Papstes unterstellt. Dies ist <strong>Kardinal Albornoz<\/strong> zu verdanken, der um neue Tumulte seitens der aufst\u00e4ndischen Ketzer die Stadtmauern und Festungen der Stadt verst\u00e4rkte und unweit von der Rocca Maggiore die <strong>Rocca Minore<\/strong> errichten lie\u00df. Die beiden Festungen wurden au\u00dferdem durch einen langen Gang miteinander verbunden.<\/p>\n<p>Am Ende des 14. Jahrhunderts loderten die internen K\u00e4mpfe wieder auf: Die Feindseligkeiten der beiden Fraktionen, die von der Familie <em>Nepis<\/em> angeleiteten <em>Guelfen<\/em> und die von <em>Guglielmo<\/em> <em>di<\/em> <em>Carlo<\/em> (Enkel von Muzio Brancaleoni) angef\u00fchrten <em>Ghibellinen<\/em> erreichten einen Punkt, an dem die Stadt w\u00f6rtlich entzweit wurde \u2013 in die <em>Parte di Sopra<\/em> mit den Stadtteilen Porta Perlici, S. Chiara und S. Maria Maggiore und in die Parte di Sotto mit S. Francesco, S. Giacomo und S. Pietro. Die Trennung war derart markant, dass die Stadt f\u00fcr immer in diese zwei Teile unterteilt blieb. Und heute k\u00f6nnen einmal im Jahr die Emotionen dieser Tage dank des <strong>Calendimaggio<\/strong> erlebt werden, allerdings ohne Todes- oder Exkomunikationsgefahr!<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>RENAISSANCE<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Nicht einmal das bl\u00fchende Zeitalter der Renaissance, die tragende Periode f\u00fcr Kultur und Sch\u00f6nheit in ganz Italien, konnte die Streitigkeiten der geplagten umbrischen Stadt bes\u00e4nftigen. W\u00e4hrend des gesamten 15. Jahrhunderts durch die Einf\u00e4lle der rebellischen Feldherren aus Perugia geplagt, die die Stadt in mehreren Wiederholungen in Besitz nahmen und regelm\u00e4\u00dfig von den Verb\u00fcndeten des Kirchenstaates wie etwa den <em>Sforza<\/em> oder den <em>Montefeltro<\/em> zur\u00fcckgeschlagen wurden. Im Jahr 1398 fiel <strong>Braccio Fortebraccio da Montone<\/strong> mit der Absicht, sp\u00e4ter nach Perugia zur\u00fcckzukehren, von wo er einige Zeit zuvor verbannt wurde, in Assisi ein. Im Jahr 1442 gelang es <strong>Niccol\u00f2 Piccinino<\/strong> mit der Hilfe eines betr\u00fcgerischen Ordensbruders die Stadtmauern zu \u00fcberwinden und er zerst\u00f6rte alles, was er aufd er Stra\u00dfe vorfand. Der Legende zufolge lehnte er von der Sch\u00f6nheit der Stadt geblendet 15.000 Gulden, die ihm die Gemeinde Perugia anbot, um Assisi dem Erdboden gleichzumachen, ab.<\/p>\n<p>Assisi war in die Knie gezwungen, zerst\u00f6rt und desolat. Am Ende des Jahrhunderts begannen die Streitigkeiten zwischen den Fraktionen der Stadt gleichzeitig mit den internen K\u00e4mpfen zwischen den Familien aus Perugia erneut. Die <em>Parte di Sopra<\/em> der Guelfen unterst\u00fctzte die Familie <em>Baglioni<\/em>, und die <em>Parte<\/em> <em>di<\/em> <em>Sotto<\/em> von den Ghibellinen half zur Familie <em>Oddi<\/em>. Und noch zu Beginn des neuen Jahrhunderts musste die Stadt das Gemetzel und die Zerst\u00f6rung durch <em>Valentino<\/em>, <strong>Cesare Borgia<\/strong>, ertragen, der mit dem Vorsatz die Stadt unter die Herrschaft des Papstes zu bringen, jede Kirche skrupellos und ohne Zur\u00fcckhaltung. auspl\u00fcnderte.<\/p>\n<p>Um sich einen \u00dcberblick \u00fcber die Situation zu verschaffen, in der sich die Stadt in diesem Jahrhundert befand, reicht es aus daran zu denken, dass neben der historischen Epidemie des Jahres 1348 zwischen 1416 und 1529 gut 26 Pestilienzen verzeichnet wurden, also im Durchschnitt alle vier Jahre. W\u00e4hrend dieser Pestilienzen waren die Einwohner der Stadt dazu gezwungen ihre Heimat zu verlassen und zu versuchen sich zwischen den Risiken und dem Elend im Umland und in den Berggebieten weiterzubringen. Andernfalls mussten sie in der Stadt zur\u00fcckbleiben und probeiren, dem sicheren Tod zu entrinnen. Ab der ersten H\u00e4lfte des 16. Jahrhunderts wurde Assisi zu einem festen Bestandteil des Kirchenstaates und es begann eine neue \u00c4ra des Friedens, in der jedoch paradoxerweise die Armut gr\u00f6\u00dfer war als zuvor.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>DIE MODERNE<\/strong><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Der Zeitraum der Stabilit\u00e4t und des Friedens in der franziskanischen Stadt dauerte fast zwei Jahrhunderte, bis eine neue Bedrohung ganz Italien ersch\u00fctterte: <strong>Napoleon Bonaparte<\/strong>. Zwischen dem Ende des 18. Jahrhunderts und dem Beginn des 19. Jahrhunderts wurde Assisi von den franz\u00f6sischen Truppen eingenommen, die alle Sch\u00e4tze der Kirchen in der Stadt sowie viele Kunstwerke in Beschlag nahmen. Die Schlagzeilen berichten, dass alleine aus der Sakristei der Basilica di S. Francesco mehr als f\u00fcnf Zentner verarbeitetes Silber geraubt wurden. In den ersten Jahren des 19. Jahrhunderts war die Stadt sehr arm und trieb weder Handel noch verf\u00fcgte sie \u00fcber Industriebetriebe. Zudem war sie menschenleer. Der Gro\u00dfteil der Einwohner war ins Umland \u00fcbersiedelt, um sich mit der einzigen verf\u00fcgbaren wirtschaftlichen T\u00e4tigkeit, der Landwirtschaft, \u00fcber Wasser zu halten. Als ob das noch nicht genug w\u00e4re, macht ein fatales Erdbeben die Stadt im Jahr 1832 dem Erdboden gleich und zerst\u00f6rt die Sehensw\u00fcrdigkeiten stark. Nur die Basilica S. Francesca blieb verschont. Die Kuppen der Basilica di S. Maria delgi Angeli brach ein, aber wie durch ein Wunder wurde die <strong>Porziuncola<\/strong>, ein besonders wertvoller Ort der Geschichte des Hl. Franziskus, nicht besch\u00e4digt. Die kulturelle und wirtschaftliche Lebendigkeit der Stadt wurde ein weiteres Mal durch ein heiliges Ereignis in Zusammenhang mit dem Franziskuskult neu entfacht: Der Fund der sterblichen \u00dcberreste von Franziskus und Klara. Im Jahr 1818 wurde auf Anordnung des Papstes Pius VII. nach 52 N\u00e4chten harter Arbeit der K\u00f6rper von Franziskus unter dem Altar der Basilica Inferiore ausgegraben. Diese Neuigkeit ging um die ganze Welt und zog Millionen Pilger, Gl\u00e4ubige und Neugierige an, um die sterblichen \u00dcberreste des Heiligen zu sehen, die in einer Krypta unter der Basilica selbst verwahrt werden. Einige Jahre sp\u00e4ter war seine Sch\u00fclerin, die Hl. Klara, die von Franziskus in Schutz genommen wurde und den Klarissenorden gr\u00fcndete, an der Reihe. Im Jahr 1850 wurden n\u00e4mlich ihre sterblichen \u00dcberrreste in der Basilika di S. Chiara ausgegraben und zu jenen ihres spirituellen Lehrers gebracht.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>DAS 20. JAHRHUNDERT<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Der Ruhm, der Glanz und die Wirtschaft der Stadt erreichten ihren H\u00f6hepunkt w\u00e4hrend des Faschimus dank der Arbeit des aufgekl\u00e4rten B\u00fcrgermeisters Arnaldo Fortini. Die Feierlichkeiten zum 700. Todestag von Franziskus (1926-27) und seine Ausrufung als Heiliger Patron Italiens im Jahr 1939 durch Papst Pius XII. erfreuten sich weltweiter Resonanz. Assisi erhielt einen Glanz, den die Stadt nie mehr verloren hat.<\/p>\n<p>W\u00e4hrend des Zweiten Weltkrieges wurde Assisi vom deutschen Heer eingenommen. W\u00e4hrend des Widerstandes schienen Bombardierungen unvermeidbar zu sein und f\u00fcr die Wahrzeichen der Stadt h\u00e4tte sich das Ende abgezeichnet. Aber ihre Sch\u00f6nheit und ihre Spiritualit\u00e4t sorgten in Kombination mit der diplomatischen Arbeit einiger Bisch\u00f6fe\u00a0 sowie mit dem Weitblick der beiden Kommandanten, jenes der deutschen Besatzung und jenes der eintreffenden Verb\u00fcndeten, sorgten daf\u00fcr, dass Assisi zur \u201eSpitalsstadt\u201c ernannt wurde, die nicht als Lager f\u00fcr Waffen und Munition verwendet und nicht bombardiert wurde. W\u00e4hrend der deutschen Besetzung wurde die Stadt im wahrsten Sinne des Wortes von Fl\u00fcchtlichen \u00fcberstr\u00f6mt, darunter 300 Hebr\u00e4er. Einige vom Bischof <em>Giuseppe Placido Ni<\/em>colini angef\u00fchrte Ordensbr\u00fcder und Pfarrer verwandelten Assisi in eines der Hauptzentren des b\u00fcrgerlichen Widerstandes gegen den Holocaust in Italien. Als Ordensbr\u00fcder und \u2013schwestern verkleidet, in den unterirdischen R\u00e4umen und Kellern versteckt, als Evakuierte getarnt, mit falschen Dokumenten, wurden die nach Assisi gefl\u00fcchteten Hebr\u00e4er von einem gro\u00dfen Netzwerk der Solidarit\u00e4t gesch\u00fctzt, das sich auch \u00fcber andere Gegenden Umbriens erstreckte und nicht zuletzt dank des Radfahrers <em>Gino Bartali<\/em> Kontakt zu Widerstandsgruppen in Ligurien und der Toskana hatte.<\/p>\n<p>Das Jahrhundert endete mit einem Bild, das um die Welt ging. Es war am 26. September 1997 kurz nach 11 Uhr, als eine starke Erdbebenwelle Assisi und die umliegende Gegend ersch\u00fctterte. Das Gew\u00f6lbe der Basilica Superiore di S. Franceso, die Erdbeben seit \u00fcber 800 Jahren standgehalten hatte, st\u00fcrzte ersch\u00fctternd ein und t\u00f6tete vier Menschen. Eine ungeheure Trag\u00f6die f\u00fcr die Menschheit, eine weiterer der wiederkehrenden schwarzen Zeitabschnitte der kleinen Stadt, die seit Jahrtausenden auf dem Gipfel eines H\u00fcgels steht und sich immer wieder erholt hat und immer wieder erholen wird.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>ETRUSKISCH-UMBRISCHE EPOCHE &nbsp; Die Legende verbindet die Urspr\u00fcnge Assisis mit Dardanos, einer mythologischen Figur, dessen Geschlecht auch die Stadt Troja gr\u00fcndete. Er hat der Legende nach die Stadt acht Jahrhunderte vor Rom aufgebaut, und um Athene, der G\u00f6ttin des Krieges und des Wissens, zu danken, errichtete er einen Tempel in ihrem Namen. 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